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S.H.A.C. Junioren 2010 (08.10.)

Beim letzten After-Work-Fahren am 08.10.2010 auf dem Padborg Ring übte der S.H.A.C Nachwuchs fleißig.
Hier der Bericht von Timon Mussehl:

After-Work-Fahren auf dem Padborg Ring

Bei wunderbarem blauem Himmel mit herrlichem Sonnenschein und angenehmen 18°C auf dem Thermometer haben sich am 08.Oktober 2010 erneut viele Freunde des Motorsports getroffen. Bei lockerer Atmosphäre gab es Kaffee und Kuchen bevor die Fahrereinweisung begann. Die Einteilung wurde anhand der Fahrerfahrung auf der Rennstrecke gegliedert, was allen entgegenkam, da so kein Anfänger dem „Profi“ den Weg auf der Strecke versperren konnte. Besonders sehen lassen konnte sich die Abwechslung auf der Strecke: Von Mini, über Audi bis hin zu Porsche war einiges zu sehen, wobei Porsche auch bei dieser Veranstaltung wieder mit den meisten Autos vertreten war. Nachdem ich also zunächst mit dem Audi meines Vaters die Strecke und die Linienführung kennenlernen konnte, durfte auch ich später in einem Porsche Platz nehmen und einige Runde über die Strecken flitzen.

Dabei handelte es sich um einen Porsche Cayman S mit flotten 320 Pferdchen unter der Haube, die bei gut 7.000 Umdrehungen alle zur Verfügung stehen. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 277 km/h ist dann auch bei diesem Sportler Schluss.

Sobald man sich in das Auto reinsetzt fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Man sitzt in den sportlich geschnittenen Sitzen perfekt im Auto und fühlt sich nicht als Fremdkörper, der durch die Gegend  kutschiert wird. Eine klare Einteilung des Cockpits macht dieses sehr übersichtlich, was dazu führt, dass man sich direkt wohl fühlt. Nachdem ich nun dieses tolle Auto genug bewundert hatte, durfte ich schließlich den Motor starten und ab auf die Strecke. Und da ging es dann richtig los.

Nach der Einweisung und ein paar Runden auf dem Beifahrersitz konnte ich selbst hinter dem Steuer Platz nehmen. Nach einigen eher ruhigen Runden, um mich langsam auf das Auto einstellen zu können, fühlte ich mich jedoch schnell sicher und konnte das Auto dann auch mal richtig genießen. Von den 6 Gängen, die man zumindest theoretisch zum Fahren zur Verfügung hat, brauchte man auf der Strecke im Grunde nur den zweiten, dritten und vierten. Auf den Geraden hat man es gar nicht geschafft, höher zu schalten und in den engen Kurven war der zweite Gang perfekt, um wieder gut heraus zu kommen.

Alles in allem bin ich gut 20 Minuten mit dem Auto unterwegs gewesen und konnte diese Zeit einfach nur genießen. Das Gefühl diese Kraft, die in dem Auto steckt, zu beherrschen und diese mit einer kleinen Fußbewegung sofort zu aktivieren, ist einfach genial. Verzögerung kennt das Auto dabei nicht. Soll heißen, dass wenn der Fuß aufs Gas geht, das Auto sofort kompromisslos nach vorne marschiert. Nicht zu vergessen ist die Straßenlage vom Porsche, der quasi auf der Strecke klebt. Um das Auto zu verunsichern und dieses ins Wanken bzw. Schleudern zu bringen, muss man als Fahrer schon einiges falsch machen.

Ich kann nur sagen, dass dieses Auto besonders auf der Rennstrecke, wo man mal auf legale Weise an die Grenzen gehen darf, einfach nur Spaß macht. Es war eine tolle Erfahrung für mich, ein solch sportliches Auto selber zu fahren und hat mir mit Sicherheit nochmal einiges über das Verhalten von Autos in Extremsituationen aufgezeigt.